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19.12.2011 - CJD Nienburg
Ringergemeinschaft CJD/TKW Nienburg erhält den Arnold-Dannenmann-Preis 2011
Jeder Mensch hat starke Kompetenzen – Jedem seine Chance!
Viele leuchtende Augen und fröhliche Gesichter in der Vorweihnachtszeit. Wissenschaftlicher Beirat des CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.) begeistert sich für Ringerprojekt und wählt Nienburger Projekt für den Arnold-Dannenmann-Preis 2011 aus. Seit 2006 besteht vorbildliche Kooperation zwischen dem TKW und dem CJD Nienburg im Bereich des Ringersports. Aktuell zählt die Sparte über dreißig Aktive.
Der Gründer des CJD Gesamtwerkes, Arnold-Dannenmann (4. Januar 1907 - 1. März 1993), baute das CJD zu einem Werk mit über 100 Einrichtungen auf. Heute betreuen im CJD 9.500 Mitarbeitende an 150 Standorten rund 155.000 Menschen im Jahr, noch immer unter Dannenmanns Leitgedanken "Keiner darf verloren gehen!".
Arnold Dannenmann sah die Probleme der Jugendlichen in ihrer jeweiligen Zeit und suchte mit Phantasie und zuweilen Improvisation nach Lösungen. So gründete er zum Beispiel Ausbildungsjugenddörfer für heimatlose Jugendliche, entwickelte das Berufsvorbereitungsjahr für noch nicht berufsreife Jugendliche, richtete Sprachlehrgänge für Aussiedlerkinder ein und eröffnete den ersten Schulzweig für Hochbegabte in Deutschland. Mit dem Arnold-Dannenmann-Preis zeichnet das CJD Präsidium Projekte aus, die dem Anliegen des Namenspaten entsprechen: junge Menschen unabhängig ihrer sozialen, nationalen und familiären Herkunft zu begleiten und zu unterstützen.
„Keiner darf verloren gehen!“, diesen Wahlspruch des CJD Gründers nahm sich seinerzeit, 2006, der Sportlehrer und CJD Mitarbeiter Philip Baron zu Herzen und installierte in Kooperation mit dem TKW Nienburg die Ringersparte. Seit dem Jahr 2006 hat sich sehr viel bewegt, berichtet Baron: „Natürlich sind wir alle sehr stolz und sehen diesen tollen Preis als eine Anerkennung unserer Arbeit“. Wobei dieser Dank auch besonders den beteiligten Kinder und Jugendlichen galt, welche mit unendlichem Einsatz, Ausdauer und Disziplin zahlreiche Pokale und so manche Landes- und Norddeutsche Meisterschaften gewinnen konnten. Und so liegt es auch nahe, dass die Kinder-und Jugendlichen laut Pfarrer Hartmut Hühnerbein, das Preisgeld in der Höhe von 2.500€, in selbstbestimmt verwenden dürfen. Aber auch Baron hat schon erste Gedanken für die Verwendung: „Wir benötigen im Kreis Nienburg eine dritte Ringermatte, dann sind wir endlich in der Lage, Kreis- und Landesmeisterschaften hier in Nienburg durchzuführen“.
Was dann einen weiteren Höhepunkt in der vorbildlichen Geschichte der Ringersparte bedeuten würde. Vor seiner Abreise nach Nienburg wurde der geschäftsführende Vorstand des CJD, Pfarrer Hartmut Hühnerbei gewarnt – lass dich nicht aufs Kreuz legen – so die Gremiumsmitglieder. „Es gibt zwei Arten, jemanden aufs Kreuz zu legen, entweder gemein und hinterlistig, oder wie es hier in Nienburg geschieht, nach den sportlichen Regeln“, entgegnete darauf der Vorstandssprecher.
Weitere Informationen unter www.cjd-nienburg.de

Die Preisübergabe an die Nienburger Ringergemeinschaft CJD/TKW, übergeben durch den Vorstandssprecher Pfarrer Hartmut Hühnerbein (im Anzug).








